Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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zwar Wind und Regen ein, den Rauch aber nicht hinaus.

So wie die Reiſenden eintraten, rauſchte ihnen eine ganze Schaar Frauenzimmer entgegen. Douglas unterwarf ſich, mit guter Laune,

den Umarmungen dreier Parzenaͤhnlicher alter

Jungfrauen, die er fur ſeine Tanten hielt, und kuͤßte herzlich funf linkiſche purpurwangige Mäd⸗ chen, vie er alsbald fuͤr ſeine Schweſtern er⸗ kannte. Kaum ſich ihrer ſelbſt bewußt und

ſchweigend die Begruͤßungen ihrer neuen Ver⸗

wandten empfangend, ſtand Juliane wie das Bild der Verzweiflung. Endlich ſank ſie auf

einen Stuhl, rief, ihre Gemüthsbewegung zu

verbergen, ihre Hunde, und ſtreichelte ihr Papchen.

gerufen hatte, trat ein. Er war ein noch ſchoͤ⸗ ner alter Mann, der, ungeachtet ſeiner altmodi⸗ ſchen Kleidung, ſeiner rauhen Manieren und ſeines Provinzialdialects, dennoch etwas ausge⸗

zeichnetes in ſeinem Benehmen hatte. Herzlich

Der Laird, den man eilig vom Felde

*

bewillkommte er ſeinen Sohn, und umarmte die ſchoͤne Schwiegertochter, die er derb auf beide

Wangen kuͤßte. Der ehrliche Laird bemerkte Julianens Blaͤße und ſah Thranen in ihren

Augen. Mitleidig rief er:Was Frauchen?

Sie fuͤrcht' ſich doch ni't vor unſern ſchottſchen

Bergen? Nur huͤbſch munter!'s giebt bei uns

ſo gute Lente, als unter Euern engliſchen Mode⸗