Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

17

zurief, ihr das Papchen nachzutragen. Schwan⸗ kend ging der alte Mann vor ſeiner Herrſchaft her, die junge Frau folgte ihm, einen Arm auf ihren Gatten gelehnt und auf dem andern ihr Eichhoͤrnchen tragend. Die Hunde ſprangen bellend vor ihr her und der Papagei kreiſchte aus Leibeskraͤſten. In dieſem glaͤnzenden Auf⸗ zuge wurde Lady Juliane, in das Geſell⸗ ſchaftszimmer des Schloßes Glenfern eingefuͤhrt.

.

II.

Dieſes ſogenannte Geſellſchaftszimmer war eine lange, ſchmale, niedrige Stube, mit einer Menge kleiner Fenſter, die nach allen moͤglichen Richtungen, ein dämmerndes Licht einließen. Die ärmlichen Meubeln waren vermuthlich ſchon zur Zeit der Erbauung des Hauſes verfertiget worden. Die Stuͤhle mit hohen Lehnen und ſchwerem Schnitzwerk, waren kaum von den grauen Waͤnden abzubringen.

An letzteren hingen, in ſchwarze ſchmale Rahmen eingefaßt, die ehrwuͤrdigen Ahnen der Familie Douglas. Das Kaminfener ſchien zwar friſch angemacht, gab aber ſtatt Wärme nur einen dicken Rauch von ſich, der das ganze Zimmer erfuͤllte. Die geoͤffneten Fenſter ließen

eheſtand 11 Bd. B