Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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zu duͤrfen. Herangereift, verſchaffte ihm ſein Wohlthaͤter eine Stelle unter der Garde, und zeigte ſich ihm in allen Stuͤcken guͤnſtig, bis er die unkluge Heirath ſchloß, die den alten Hage⸗ ſtolz ſo erzuͤrnte, daß er ihn augenblicklich ent⸗ erbte und von keiner Verſohnung wiſſen wollte. Sehr begreiflich ſtellten ſich die Erinnerungen an den Schauplatz der Kinderiahre, dem Gedaͤcht⸗ niſſe des jungen Schotten, aufs angenehmſte dar. Mit Entzuͤcken ſchilderte er ſeiner Juliane die wilde aber erhabene Landſchaft, welche ſein väterliches Schloß umgebe. Alle ſeine kindiſchen Thaten ſtiegen in daͤmmernder Erinnerung auf, und erhoͤhten den Werth ſeines Geburtsortes. So erzaͤhlte er ſeiner aufhorchenden Gattin von Woſſerfahrten in zahlreicher Geſellſchaft, auf der glatten Oberfläche des Sees, und wie man dann, der Fahrt muͤde, gelandet und unter dem Schat⸗ ten eines Baumes, umſchwebt von den Toͤnen einer herrlichen Muſik eine Mahlzeit eingenom⸗ men, und den Tag mit einem laͤndlichen Tanze beſchloſſen habe; und andern dergleichen Herr⸗ lichkeiten mehr.

Wie entzuͤckend! rief Juliane;Tanz und Pikeniks liebe ich uͤber alles! Apropos Heinrich, gewiß wird unſere Ankunft durch einen Ball gefeiert.

Auf ſehr unangenehme Weiſe wurde das Ge⸗

ſpraͤch geſtöͤrt. Denn als mitten in demſelben die Reiſenden den Gipfel eines ſehr hohen Hügels

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