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dem herzloſen Beifalle des Weltmanns, betrach⸗ tete er freudig ſtolz, die ungemeine Schoͤnheit ſei⸗ ner Tochter, und dieſe hoffte er zu ſeinen Zwecken zu gebrauchen,
Julianens Seele war folglich das Spiel jeder Leidenſchaft. Bald vom Ehrgeiz geleitet, vald von ſinnlicher Liebe beherrſcht, war der Kampf in ihrem Innern heftig, aber kurz. Einige Tage vor dem, der ihr Schickſal entſcheiden ſoll⸗ te, geſtattete ſie ihrem Geliebten eine Zuſammen⸗ kunft. Jung, leichtſinnig, und ſo verliebt, als ſie es ſelbſt war, uͤberredete der Geliebte ſie leicht, mit ihm nach Schottland zu entfliehen. Auf der Grenze dieſes Landes reichte, die ſchöne Tochter des Grafen von Cvurtland ihre Hand, an Vulkans Altare*)„dem ſchönen, aber blutarmen Hauptmann Heinrich Douglas. An dieſem Altar gelobte ſie„allem Ehrgeiz, aller Eitelkeit und allem Geburtsſtolz zu entſagen. Trotz der Liebe, der ſie Alles aufopferte, konnte ſie jedoch, bei dem Anblick der ſchmutzigen Hütte,
des rußigen Prieſters und der zerlumpten Zeu⸗ gen, einen Seufzer nicht unterdruͤcken. Unwill⸗ kuhrlich mußte ſie an den gläͤnzenden Saal, die
*) In Gretna⸗Green, einem armſeligen Flecken auf der ſchottiſchen Grenze, traut ſeit langen Jahren, ein Prieſter, der zugleich das Hand⸗ werk eines Grobſchmiedts treibt, alle aus Eng⸗ land entflohene Liebespärchen.


