vornehmen Zengen und die Pracht denken, welche ſie, bei ihrer Verbindung mit dem Herzoge, wuͤrden umringt haben. Das Entzuͤcken des verliebten Douglas ließ ſie jedoch bald alle Pracht und Herrlichkeit vergeſſen. Unter den ſchattigen Um⸗ gebungen der benachbarten Seen, ſuchten die Verliebten ein Obdach. Von wechſelſeitiger Be⸗ geiſterung ergriffen, entfloh ihnen die Zeit n mit pfeilſchnellen Fluͤgeln. Als jedoch zwei Monate entſchwunden wa⸗ ren, draͤngte ſich dem verliebten Gatten die Be⸗ merkung auf, ſeine engliſche Juliane kön⸗ ne mitunter recht albernes Zeug ſchwaͤtzen. Die zärtliche Gattin machte ihrerſeits die Entdeckg, ihr angebeteter Heinrich, koͤnne zwar jedem Bildhauer zum Mobel dienen, aber es fehle ihm doch an einem gewiſſen je ne sais quoi, welches einzig und allein den Mann von Welt bezeichne. Sich auf dem Sopha ausdehnend, rief eines Tages die junge Frau ſeufzend aus:„Ach haͤtte ich doch meinen niedlichen Kupido hier! Er war ſo drollig und wuͤrde uns zum Zeitvertreib gedient haben, denn dieſer Ort wird in der That hoͤchſt langweilig.— Nicht ſo mein Lieber?“ Ja, ganz verwuͤnſcht ſo, mein Engel!“ antwortete der Gatte mit ſympathetiſchem Gähnen. „Das Beſte wird wohl ſeyn, daß ich noch einen Verſuch mache, mein Väterchen zu beſaͤnfti⸗ gen, und mich beſtrebe, wuder in Gnaden zu kommen.“
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