Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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Durch dieſen Sieg uͤber ſeine Tochter, in eine ungewoͤhnlich gute Laune verſetzt, ließ er ſich herab, ein wenig mit ihrer Neugierde zu ſcherzen.

Nun ſage mir einmal, kann dieſes uber⸗ kluge Herzchen dir wohl verrathen, wer dir

Zum Gemahl beſtimmt iſt?

Hätte Juliane die geheimen Wuͤnſche ih⸗ res Herzens ausſprechen durfen, ſo würde ſie durchaus nicht verlegen geweſen ſeyn, den Er⸗ kornen ihres Herzens zu nennen. Da ſie aber die Nothwendigkeit, ſich verſtellen zu muͤſſen, einſah, ſo nannte ſie nur die ihr gleichguͤltigen Anbeter, erklaͤrte, daß ſie zum Errathen verdor⸗

ben, und bat ihren Vater, ſie nicht laͤnger in

der Ungewißheit zu laſſen.

Nun denn, was wuͤrdeſt du zu dem Her⸗ zog von L ſagen? fragte der Graf mit triumphirendem Tone.

Der Herzog von L! wiederholte die Lady mit einem Ausruf des Entſetzens und der Ueberraſchung.Es iſt nicht Ihr Ernſt, lieber Vater, gewiß nicht. Der hat ja rothe Haare, ſchielt und iſt eben ſo alt als Sie.

Und ware er ſo alt als der Teufel und eben ſo haͤßlich, ſo wird er doch dein Gemahl. Dein Gemahl wird er, ſo wahr ich lebe, und kein Anderer, und das ohne Widerrede

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