Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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ſie ſich es muͤſſe gefallen laſſen, daß iht die Augen verbunden und ſie ſo ins Schlafge⸗ mach der Dame gebracht werde. Nach manchen Zaudern willigte die Hebamme ein, der Reiter verband ihr die Angen, und nahm ſie hinter ſich aufs Pferd. So ritten ſie mehrere Meilen auf ſchlechtem, heſchwerlichem Wege, endlich hielten ſie an, und die Heb⸗ amme ward in ein Haus gefuͤhrt, welches ihr bei dem Gang durch viele Gemaͤcher, in vielem Betracht ein Wohnort des Gluͤcks und der Macht zu ſeyn ſchien. Als ihr die Binde von den Augen genommen ward, ſah ſie ſich in einem Schlafgemach, wo die Lady war, wegen der man nach ihr geſendet hatte, und ein Herr von ſtolzen und grimmen An⸗ ſehn. Die Lady ward bald von einem ſchoͤ⸗ nen Knaben entbunden. Der Herr gebot ſogleich der Hebamme, ihm das Kind zu geben und es ihr entreißend, eilte er mit demſelben zum Feuer, das im Kamin loderte. Aber das Kind war ſtark, und fiel durch ſeine Bewegungen vom Feuerheerd von ſelbſt wieder herab, worauf es der Boͤſewicht von