1—
60
Fairfar Befehlen aus, während im Einver⸗ ſtänbniß mit dem liſtigen Vane, aber we⸗ niger bereit aufs Schlachtfeld zu eilen, ſich Wyrliffe hinter den alterthuͤmlichen Wällen von Barnard verſtärkte, die er im Namen der Geſammtheit beſaß. Des Ritter Rokebys ſchone Erbin wartete in ihrem Schloß die Ereigniſſe des Krieges ab. Im Buͤrgerkrieg ſchonte man aller derer, die ohne Stutze waren, und achtete mitten in dem Wuͤthen zarte Jugend, weibliches Geſchlecht und Alter; aber Wilfrid, der Sohn von Rokebys Feind, muß aufhören, ſich, beguͤnſtigt von der Daͤmmerung, auf die Ufer der Greta zu begeben, um Mathilden zu ſehn, mit aller Verſtellung, deren die Liebe fähig iſt, Gleichgultigkeit bei ihrem Erblicken heuchelnd, und thun, als begegne er ihr nur von un⸗ gefahr. Nicht mehr darf er die Entſchuldi⸗ gung ergreifen, daß er ihr ein Buch, einen Pinſel, ein Gedicht zu bringen wuͤnſcht, daß er ihr bald eine alte Ballade lehren, balo ein neues Mährchen erzählen will. Während dieſer Zuſammenkünfte, deren


