Teil eines Werkes 
7. Theil (1832)
Entstehung
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ſagte, daß Phidias und andere große Bildhauer des Alterthums wohl die Fähigkeit hatten, den menſchli⸗ chen Leib mit einer uͤberraſchenden Genauigkeit nach⸗ zuahmen; aber zu behaupten, daß dieſe Meiſterwerke der Kunſt mit der Gabe, die Zukunft vorherzuſagen verſehen wären, das hieße bei Denjenigen, die ſie ge⸗ bildet haben, die Faͤhigkeiten annehmen, welche ſich Gott ſelbſt vorbehält, wenn er ſagt:Ich laſſe ſter⸗ ben und mache das Leben. Waährend ſeiner letzten Tage wurde der Kaiſer vom Gichte geplagt, welche Krankheit dem Geiſte vieler Gelehrten zu ſchaffen ge⸗ macht hat, ſowie auch dem der Anna Comnena. Der arme Kranke war dergeſtalt erſchoͤpft, daß, als die Kaiſerin von den beredteſten Maͤnnern ſprach, welche ſeine Geſchichte zu verfaſſen helfen ſollten, er mit einer natuͤrlichen Verachtung für ſolche Eitelkeiten ſagte: Die Geſchichte meines ungluͤcklichen Lebens erheiſchet eher Thraͤnen und Klagen, als das Lob, wovon ihr ſprechet.

Da eine Art Bruſtbeklemmung ſich mit dem Gichte verbunden hatte, ſo waren die Mittel der Aerzte ebenſo vergeblich als die Fuͤrſprache der Moͤnche und der Geiſtlichkeit, ſowie die Almoſen, welche ohne Unter⸗ ſchied verſchwendet wurden. Zwei oder drei ſtarke Ohn⸗ machten waren die traurigen Vorboten des heranna⸗ henden Schlages; und bald endete die Herrſchaft und das Leben des Alexius Comnenus, eines Fuͤrſten, wel⸗ cher trot aller Fehler, welche man ihm zurechnen