Teil eines Werkes 
7. Theil (1832)
Entstehung
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abſtreiten, daß die Wirren der Zeit das Ungluͤck und der Ruhm des Alexius waren, und daß alles Unheil, was ein Reich in ſeinem Verfalle betreffen kann, auf ſeine Herrſchaſt angehäuft wurde durch die Gerechtig⸗ keit des Himmels, und in Folge der Fehler ſeiner Vorgaͤnger.(Vand 9, Seite 85, nota.)

Die Prinzeſſin hegt daher vicht den geringſten Zwei⸗ fel, daß die zahlreichen Zeichen, welche am Himmel und auf der Erde geſchahen, nach der Auslegung der damaligen Wahrſager gewiſſe Vorbedeutungen von dem Tode des Kaiſers waren. Dieß war fuͤr Anna Comnena ein Mittel, die Wichtigkeit ihres Vaters hervortreten zu laſſen, da ſein Tod von jenen Um⸗ ſtaͤnden begleitet wurde, welche die Geſchichtſchreiber des Alterthums als die nothwendigen Beweiſe der Theilnahme darſtellen, welche die Natur an dem Tode großer Maͤnner zeigt; aber ſie ermangelt nicht, den chriſtlichen Leſer zu belehren, daß ihr Vater dieſen PVorbedeutungen keinen Glauben ſchenkte, und daß er ſelbſt ſeinen Unglauben bei einer merkwuͤrdigen Ge⸗ legenheit behielt, welche wir hier folgen laſſen: Eine prachtvolle Bildſaͤule, welche man allgemein als einen Ueberreſt des Heidenthums anſah, welche in der Hand einen goldnen Herrſcherſtab hielt, und auf einem Fußgeſtelle von Porphyr ſtand, wurde von ei⸗ nem Sturmwinde heruntergeſtuͤrzt; das leste man als ein Zeichen des nahen Todes des Kaiſers aus. Aber er bekaͤmpfte muthig dieſe Anſicht, indem er