108 ſehr ſchwer, wenn ein Ringer dieſe Luſt haben könnte, das Eigenthum eines großen Pavians, wie jener Syl⸗ van iſt, zu erwerben, der das Mittel, Poſſenſpieler zu werden, jedem Franken darbieten könnte, der einen ſo niedrigen Geiſt beſäße, um ſein Brod auf dieſe Weiſe vermittelſt der Almoſen der ausgehungerten Europäi⸗ ſchen Ritterſchaft zu verdienen. Aber wer ſich ernied⸗ rigen kann, das Loos eines ſolchen Weſens zu benei⸗ den, der kann nicht der Mann ſeyn, welchen ſeine per⸗ ſönlichen Auszeichnungen zum erſten Range unter den Günſtlingen des Amphitheaters erheben.
In dieſer Schlußweiſe vder dieſem Trugſchluſſe lag Etwas, das den ſchwachen Verſtand des Ringers, an welchen er gerichtet war, nur halb befriedigte; indeſ⸗ ſen begnügte ſich Stephanos Statt aller Antwort zu ſagen:
Ohne Zweifel, edler Centurio; aber ihr vergeſſet, daß außer eitlen Ehrenbeweiſen man auch jenem Wä⸗ ringer Hereward, Eduard, einerlei wie er heißt, ein beträchtliches Geſchenk in Gold verſprochen hat.
Ah! für dieß Mal habt ihr Recht, ſagte der Cen⸗ turio; und wenn ihr mir ſagen werdet, daß das Ver⸗ ſprechen erfüllt worden iſt, ſo will ich zugeben, daß der Angelſachſe eine beneidenswerthe Gunſt erhalten hat. Aber ſo lange dieſes Geſchenk in der Geſtalt ei⸗ nes Verſprechens bleiben wird, verzeihet mir, würdi⸗ ger Stephanvs, wenn ich ſo lange nicht mehr darauf halte, als auf diejenigen, welche man tagtäglich uns
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