Teil eines Werkes 
7. Theil (1832)
Entstehung
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Nun! ſagte der Ringer Stephanos, wir haben doch im Ganzen gute Geſchäfte gemacht uns uͤbertölpeln und verrathen laſſen von einem dummen Wäringer! Alles Giuͤck iſt gegen uns, wie es gegen den Stuͤmper Korydon ſeyn würde, wenn er ſich erkühnte, mich in dem Circus herauszufordern. Urſel, deſſen Tod ſo viel Aufſehen gemacht hatte, iſt jetzt überdieß lebendig wieder da; und was noch ſchlimmer iſt, wir gewinnen nichts da⸗ bei, daß er lebt. Dieſer Schurke Hereward, der ge⸗ ſtern nicht mehr werth war als ich. was ſage ich? nicht mehr werth war? bei weitem weniger: ein in jeder Beziehung unbekanntes Weſen; der iſt jetzt mit Ehre, mit Lob und Geſchenken überhäuft, bis man ihm Alles wieder abnimmt, was man ihm gegeben hat. Der Cäſar, der Akoluthos, welche unſere Ver⸗ bündeten waren, haben das Vertrauen und die Freund⸗ ſchaft des Kaiſers verloren; und wenn ihr Leben in dieſem Augenblicke geſchont wird, ſo geht es ihnen wie dem Geflügel unſerer Hühnerhöfe, das wir heute mäſten, und welchem wir morgen den Hals umdrehen,

um es an den Spieß zu ſtecken, oder in den Topf zu

thun.

Stephanos, antwortete der Centurio, deine Leibes⸗ kraft macht dich zur Ringſchule tauglich; aber dein Geiſt iſt nicht ſo fein, um die Wirklichkeit von dem Wahrſcheinlichen zu unterſcheiden in der politiſchen Welt, welche du dir jetzt zu beurtheilen erlaubſt. In

Erwägung der Gefahr, welche man lauft, wenn man