Teil eines Werkes 
7. Theil (1832)
Entstehung
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104 bei uns bleiben wirſt, alle möglichen Auszeichnungen mit Freuden erhalten ſollſt. Tritt heran, Achilles Tatius! du behältſt die Gunſt deines Kaiſers, ſo wie du ſie geſtern genoſſeſt. Wenn gegen dich einige An⸗ klage geſchehen iſt, ſo iſt ſie nur von Freundesohr ver⸗ nommen worden, welcher ſich daran nicht mehr erin⸗ nern will, wofern nicht, was Gott verhüten möge, ein neues Vergehen die Erinnerung daran wecken ſollte.

Achilles Tatius verneigte ſich, daß der Federbuſch ſeines Helmes die Mähnen ſeines Renners berührte; doch hielt er es für das Klügſte, keine Antwort zu geben, und ſein Verbrechen wie ſeine Verzeihung im Dunkel der allgemeinen Ausdrücke ruhen zu laſſen, in welchen der Kaiſer darüber geſprochen hatte.

Die Menge aus allen Ständen ſetzte ſich zum zwei⸗ ten Male in Bewegung, um in die Stadt zurückzu⸗ kehren, und kein neuer Vorfall verurſachte eine Un⸗ terbrechung. Sylvan wurde von ein Paar Waͤringern, welche ihn wie einen Gefangenen zu führen ſchienen, in die unterirdiſchen Behauſungen des Blakernalpalla⸗ ſtes gebracht, die in der That die paſſendſte Wohnnng für ihn waren.

Während der Rückkehr nach Conſtantinopel hatte Harpax, der unſern Leſern wohlbekaunte Centurio der Leibwache der Unſterblichen, eine Unterhaltung mit ein Paar von ſeinen Soldaten und einigen Bürgern, welche in die fehlgeſchlagene Verſchwörung verwickelt waren.