Teil eines Werkes 
7. Theil (1832)
Entstehung
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29 walt anzuwenden, um ſich zwiſchen ſeine Perſon und die ſtädtiſchen Cohorten der Unſterblichen zu ſtellen, welche gewiſſermaßen ſeine eignen Kinder waren.

Der Kämpfer Stephanos, welchen ſeine wunderbare Kraft und ſein rieſenhafter Wuchs unter den alſo Re⸗ denden auszeichnete, rief ohne Zaudern:

Wenn ſich hier noch ein Paar brave Leute mit mir vereinigen wollen, um zu behaupten, daß die Unſterb⸗ lichen ungerechter Weiſe ihres Rechtes, die Perſon des Kaiſers zu bewachen, beraubt werden, ſo iſt hier der Arm, der ſie neben den kaiſerlichen Thron führen wird.

Nein! nein! ſagte ein Centurio der Unſterblichen, den wir unſern Leſern ſchon unter dem Namen Har⸗ pax vorgeführt haben; nein, Stephanos: dieſer glück⸗ liche Augenblick kann kommen, aber er iſt noch nicht gekommen, mein Kleinod des Circus. Du weißt, daß bei dieſer Gelegenheit einer jener Grafen oder Fran⸗ ken des Abendlandes einen Zweikampf beginnen ſoll: daher haben die Wäringer welche ſie ihre Feinde nen⸗ nen, einiges Recht, den Vorrang bei der Schranken⸗ wache zu verlangen, und es möchte nicht gerathen ſein in dieſem Augenblicke mit ihnen Händel anzufangen. Wenn du nur halb ſoviel Verſtand haͤtteſt, als du groß biſt, ſo würdeſt dn einſehen, daß ein guter Jä⸗ ger nicht eher das Wild durch Geſchrei erſchreckt, als wenn er es im Bereiche der Netze ſiehet.