Teil eines Werkes 
7. Theil (1832)
Entstehung
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Duban! Sollte ich wieder ſeine Stimme hoͤren, ſo hieße das die Laͤrmglocke zur Erweckung aller heftigen und rachgierigen Leidenſchaften meines Herzens rüh⸗ ren; und obwohl ich den Himmel zum geugen nehme, daß ich keine ſchlimmen Abſichten gegen ihn naͤhre, ſo kann ich doch unmoͤglich ſeine Betheurungen ohne Gefahr fuͤr ihn und fuͤr mich anhoͤren.

Wenn dieß eure ueberzeugung iſt, ſo werde ich mich darauf beſchränken, ihm eure Bedingungen mit⸗ zutheilen, und ihr muͤßt ihm den Eid leiſten, ſie zu vollziehen. Ohne das wurde es ſchwierig, ja vielleicht unmoͤglich ſeyn, den Vertrag abzuſchließen, welchen ihr Beide wuͤnſchet.

Amen! antwortete Urſel. Und da meine Abſichten rein ſind, und ich feſt entſchloſſen bin, ſie nicht zu aͤndern, ſo moͤge der Himmel von mir jeden Rache⸗ gedanken, jede Erinnerung des alten Grolles und je⸗ den Grund neuer Zwiſtigkeiten von mir entfernt halten!

Man vernahm bald darauf ein gebieteriſches Klo⸗ pfen an der Zimmerthuͤre, und Urſel, welcher ſeinen Kopf von dem Schwindel, woruͤber er ſich beklagt hatte, Dank den maͤchtigeren Gefuͤhlen, welche ihn beſeelten, befreit fuhlte, kehrte mit feſtem Schritte in das Zimmer zuruck, ſetzte ſich nieder, und erwar⸗ tete mit weggewandten Blicken den Eintritt der Per⸗ ſon, welche ſich angekundigt hatte, und Niemand an⸗ ders als Alexius Comnenus ſelbſt war.