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Der Kaiſer erſchien in der Thüre in kriegriſchem Gewande, gekleidet wie ein Fuͤrſt, der einen Zwei⸗ kampf in den Schranken leiten ſollte.
Weiſer Duban, ſagte er, hat der Gefangene, fuͤr welchen wir eine ſo hohe Achtung hegen, zwiſchen unſrer Liebe und unſrer Feindſchaft gewählt?
Ja, Sire, er will das Loos jenes gluͤcklichen Thei⸗ les des Menſchengeſchlechtes theilen, welcher ſein Herz und ſein Leben dem Dienſte Ew. Maj. geweiht hat.
Er will mir alſo heute den Dienſt erweiſen, alle diejenigen zu unterdruͤcken, welche einen Aufſtand zu erregen denken durch Gebrauch ſeines Namens, und unter dem Vorwande der ihm zugefügten Ungerech⸗ tigkeiten?
Er wird buchſtablich, Sire, alle eure Befehle voll⸗ ziehen.
und auf welche Weiſe, fragte der Kaiſer, indem er den huldreichſten Ton annahm, wuͤnſcht unſer treuer urſel ſolche, in einem Augenblicke dringen⸗ der Gefahr geleiſtete Dienſte vom Kaiſer belohnt zu ſehen?
Einzig dadurch, daß ihr nicht mit ihm davon ſprecht, Sire. Er wuͤnſcht nur, daß alle Feindſchaft zwiſchen euch und ihm in Zukunft vergeſſen, und ihm erlaubt werden moͤge, in eines der frommen von Ew. Maj. gegruͤndeten Hauſer zu treten, um darin ſein uͤbri⸗ ges Leben der Antbetung Gottes und ſeiner Heiligen zu weihen.


