Teil eines Werkes 
7. Theil (1832)
Entstehung
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ſtuͤtzen, Nichts weiter, als daß er mich als Moͤnch in eines jener ſchoͤnen, reich ausgeſtatteten Kloͤſter aufnehmen läßt, welche ſeine Froͤmmigkeit oder ſeine Furcht errichtet hat. Er ſoll mich nicht mehr als den Gegenſtand ſeines Verdachtes betrachten, deſſen Wirkung ſchrecklicher iſt, als die ſeines Haſſes. Von der Gewalt vergeſſen, wie ich ſelbſt die Erinnerung an die damit Bekleideten verloren habe, will ich dem Grabe zueilen, dunkel, unbekannt, aber in Freiheit, im Beſitze meiner Geſichtswerkzeuge, und überdem in Frieden.

Wenn das euer ernſtlicher Wunſch iſt, edler Urſel, ſo iſt er ſo fromm und gemaͤßigt, daß ich keinen An⸗ ſtand nehme, euch ſeine gaͤnzliche Erfuͤllung zu ver⸗ ſprechen. Aber bedenket euch wohl: ihr lebtet einſt am Hofe; ihr koͤnnt heute daran Alles, was euch ge⸗ fallt, erhalten: waͤhrend vielleicht morgen, wenn euch eure Gleichguͤltigkeit reute, eure Bitten nicht die geringſte Vermehrung eures jetzigen Verlangens er⸗ halten.

Einerlei! Aber in dieſem Falle werde ich mir eine andere Bedingung ausmachen, welche nur auf den heutigen Tag Bezug hat. Ich erbitte mir nehmlich ganz demuthig, daß mir Seine kaiſerl. Majeſtät die todtliche Pein erſparen moͤge, mich perſoͤnlich mit ihr einen Vertrag abſchließen zu laſſen; ſie mag ſich mit der feierlichen Verſicherung begnugen, daß ich bereit bin, für ſie Alles zu thun, was ſie mir befehlen wird;