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wohl dieſer Umſtand unſere Schwierigkeiten vermehrt.
— Setzet euch daher, meine guͤtige und wohlthaͤti⸗
ge Mutter; auch du, meine theure Anna, die eher
ihre Liebe fuͤr einen unwuͤrdigen Gemahl gehoͤrt hat,
als die Eingebungen der Eiferſucht und Rachgier, ſetze
dich; dann wollen wir ſehen, auf welche Weiſe es
vielleicht in unſerer Macht ſteht, ohne eure Pflichten
gegen den Kaiſer zu verletzen, unſer beſchaͤdigtes
Schiff ſicher in den Hafen laufen zu laſſen.
Mit aller ihm natürlichen Anmuth fuͤhrte er die
Mutter und die Tochter auf ihre Sitze, ſetzte ſich mit
vertrauensvoller Miene in ihre Mitte, und bald wa⸗
ren alle Dreie beſchäftigt, die fuͤr den andern Tag zu
treffenden Maßregeln zu beſprechen, wobei ſie nicht
1 vergaßen, das Leben des Cäſars ſicher zu ſtellen, und zugleich das Griechiſche Reich vor der Verſchwörung zu beſchirmen, welche er hauptſächlich angeſtiftet hatte. Briennes wagte es zu verſtehen zu geben, daß es vielleicht am beſten wäre, die Verſchwörung nach dem früheren Plane derſelben gehen zu laſſen, indem er ſich auf ſeine Ehre verpflichtete, die Rechte des Alexins
bei dieſem Kampfe heilig zu halten. Aber ſein Ein⸗
1 finß bei der Kaiſerin und ihrer Tochter ging nicht ſo
weit, um ihm ein ſo ausgedehntes Vertrauen zu ſchen⸗
ten. Sie verweigerten ihm beſtimmt die Erlaubniß den Pallaſt zu verlaſſen, und an den Auftritten der Verwirrung Theil zu nehmen, von welchen der folgende Tag gewiß Zenge werden mußte.


