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Und mein Andenken bei der Nachwelt, ſagte Ale⸗ rius, auf welche Weiſe wird ſich dieſes fortpflanzen?
Was das anbelangt, antwortete der Patriarch, ſo darf ſich Ew. Maj. auf die kindliche Liebe und die ſchriftſtelleriſche Gaben ihrer vollkommenen Tochter Anna Comnena verlaſſen.
Der Kaiſer ſchüttelte ſein Haupt.
Dieſer unglückliche Cäſar, ſagte er, wird ohne Zwei⸗ fel die Urſache einer Spaltung zwiſchen mir und ihr werden; denn ſchwerlich werde ich dieſem Undankbaren, dieſem Empörer verzeihen können, und meine Tochter hängt au ihm mit der ganzen Ergebenheit eines Wei⸗ bes. Und dann, guter Zoſimus, weiß ich nicht, ob das Zeugniß eines Geſchichtſchreibers, wie meine Toch⸗ ter iſt, ein großes Gewicht bei der Nachwelt haben wird. Ein Prokopius, ein philoſophiſcher Sklave, wel⸗ cher in einer Scheune Hungers ſtarb, erlaubt ſich das Leben eines Kaiſers zu beſchreiben, dem er nicht nahe⸗ zutreten wagte; und obwohl das Hanptverdienſt ſei⸗ nes Werkes darin beſteht, daß es Angaben enthält, welche Niemand bei Lebzeiten des Fürſten bekannt zu machen gewagt haben würde, ſo nimmt doch Niemand Anſtand, ſie nach ſeinem Tode als glanbwürdig anzu⸗ nehmen.
Ueber diefen Gegenſtand, ſagte Zoſimus, kann ich Ew. kaiſerl. Majeſtät weder Troſt noch Beiſtand an⸗ bieten. Indeſſen, wenn auch euer Andenken ungerecht auf der Erde angegriffen wird, ſo kann dieß Ew. Ho⸗


