Teil eines Werkes 
6. Theil (1832)
Entstehung
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deren Räuke mich in dieſe Nothwendigkeit verſetzt hat⸗ ten!— Welches wird, mein verehrungswürdiger Va⸗ ter, meine Beſtimmung nach dieſem Leben ſeyn?— und in welchem Lichte wird mein Betragen bei der Nachwelt erſcheinen, da ich der Urheber ſo großen Un⸗

heils bin? Für die Zukunft, ſagte der Patriarch, hat ſich eure Majeſtät der heiligen Kirche in die Arme geworfen, welche die Macht hat, zu binden und zu löſen; die Mittel, welche ihr beſitzet, um ſie euch geneigt zu ma⸗ chen, ſind unermeßlich, und ich habe euch Diejenigen ſchon angegeben, deren Anwendung ſie mit Recht von ench verlangen kann, wenn ihr an eure Reue und Ver⸗

gebung denket. Sie ſollen in ihrer ganzen Ausdehnung angewandt werden, antwortete der Kaiſer, und ich werde euch nicht durch Bezweiftung ihrer Wirkſamkeit in der an⸗ dern Welt beleidigen. Aber ſchon jetzt, und in dieſem Leben vermag die guͤnſtige Meinung der Kirche viel für mich bei dieſer wichtigen Entſcheidung zu thun. Wenn wir uns recht verſtehen, mein gnter Zoſimüs, ſo müſſen ihre Lehrer und Biſchoͤfe wein Lob anſtim⸗ men, nicht wahr? und der Vortheil, welchen ich aus

ihrer Verzeihung hoffen darf, wird nicht aufgeſchoben werden, bis der Leichenſtein auf mir ruht? Gewißlich nicht, ſagte Zoſimus, ſobald nur die ſchon

feſtgeſetzten Bedingungen gewiſſenhaft erfüllt werden⸗

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