Teil eines Werkes 
6. Theil (1832)
Entstehung
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24 gen hat, damit wir in Ordnung eine Augelegenheit beſprechen können, welche uns bis jetzt ſehr dunkel ſcheint.

Bertha nahm wieder das Wort: und nachdem ſie in wenig Worten die vorangegangenen Ereigniſſe er⸗ zählt hatte, ſchloß ſie alſo: Das Gefecht ſoll mor⸗ gen frühe zwei Stunden nach Sonnenaufgang vorge⸗ hen; und der Graf bittet den edlen Herzog von Bonil⸗ lon, ungefaͤhr fünfzig Fränkiſche Lanzen dieſem Waffen⸗ werke beiwohnen zu laſſen, damit durch ihre Gegen⸗ wart das Gefecht mit jener freimüthigen und ehren⸗ werthen Redlichkeit vorgehe, welche er einigen Grund hat bei ſeinem Gegner zu bezweifeln. Wenn einige junge und tapfere Ritter bei dieſem Kampfe gegen⸗ wärtig zu ſein wünſchen, ſo wird der Graf ihre An⸗ weſenheit als eine Ehre für ſich betrachten; aber er wünſcht beſtimmt, daß man die Namen dieſer Ritter genan zähle, und daß die Zahl der bewaffneten Kreuz⸗ fahrer, welche ſich in die Schranken begeben, nicht funfzig Lanzen überſteige. Dieſe Zahl wird hinreichen um den erforderlichen Schutz zu ſichern; und wenn ſie beträchtlicher wäre, ſo würde man dieß als ein Mit⸗ tel zu Angriffen gegen die Griechen betrachten, und die gegenwärtig ſo glücklich beigelegten Streitigkeiten würden von Neuem erwachen.

Sobald Bertha ihren Vortrag beendigt, und die Ra erſammlung mit Anmuth gegrüßt hatte, ent⸗ ſtand eine Art halblauter Unterredung, in der Ver⸗