25 kennen müſſen: ein Feld mit zerbrochenen Lanzenſtük⸗ ken überſüet.— Der Ring ging von Hand zu Hand, und wurde allgemein anerkannt.
Als Gottfried ſie davon benachrichtigt hatte, fuhr ſie folgendermaßen fort:
So richte ich mich denn an alle wahren Kreuzfahrer, an die Gefährten Gottfrieds von Buuillen, beſonders an den Herzog ſelbſt; an Alle, ſage ich, mit Ausnahme Bohemunds, welchen Graf Robert ſeiner Aufmerkſam⸗ keit für unwürdig haͤlt.
Ha! ſeiner Aufmerkſamkeit unwürdig! ſchrie Bohe⸗ mund; was willſt du damit ſagen, Mädchen? Doch der Graf Robert von Paris ſoll mir dafür Rede ſtehen!
Mit eurer Erlaubniß, dem ſoll nicht ſo ſein, ſagte Gottfried. Unſere Verordnungen verbieten uns, uns gegenſeitig Herausfoderungen zuzuſchicken; und wenn ein Handel nicht freundlich unter den Parteien abge⸗ macht werden kann, ſo muß er vor dieſen ehrenwer⸗ ten Rath gebracht werden.
Ich glaube gegenſeitig zu errathen, wovon es ſich handelt, fuhr Bohemund fort. Der Graf von Paris iſt auf mich erzürnt, weil ich ihm am Abend vor un⸗ ſerer Abreiſe von Conſtantinopel einen guten Rath ge⸗ geben habe, den er nicht hat befolgen wollen.
Das wird ſich leichter erklären, wenn wir ihre Bot⸗ ſchaft angehört haben, ſagte Gottfried. Rede, junges Mädchen; ſage uns was dir Graf Robert aufgetra⸗


