Teil eines Werkes 
5. Theil (1832)
Entstehung
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103 den Zahl Ritter kommen, um eine anſtändige Wache zu bilden auf den Fall, daß man gegen die Gräfin von Paris Verrath beginge.

Nun wohl! ich will dir ſelbſt dieſe Bitte gewähren. Aber wenn du mein Vertrauen verräthſt, Eduard, ſo bedenke wohl, daß du Alles nicht nur verlierſt, was ich dir verſprochen habe, ſondern auch noch die einem Verräther, welcher durch einen Kuß verraͤth, gebüh⸗ rende Strafe verdieneſt.

Was die Velohnung betrifft, von welcher ihr mir geſagt habt, edler Kaiſer, ſo gebe ich förmlich jeden Anſpruch daran auf. Wenn die Krone feſter auf eu⸗ rem Haupte ſitzen, und der Scepter ſicherer in enrer Hand ruhen wird, ſo werde ich, ſofern ich dann noch am Leben bin, und meine ſchwachen Dienſte es ver⸗ dienen, von eurer Guͤte nur die Mittel verlangen, dieſen Hof zu verlaſſen, und auf das ferne Eiland zurückzukehren, in welchem ich das Daſeyn empfangen habe. Bis dahin glaubet nicht, daß ich euch untreu werden koͤnnte, obwohl ich in dieſem Augenblicke die Mittel dazu in Häͤnden habe. Eure kaiſerl. Mai. wird erfahren, daß Hereward euch nſ treu iſt, als eure rechte Hand eurer linken.

Bei dieſen Worten beurlaubte er ſich vom Kaiſer mit einer tiefen Verbengung.

Der Kaiſer folgte ihm mit den Blicken, worin ſich Bewunderung und Zweifel mahlte.

Ich habe ihm alles, was er wollte, zugeſtanden,