Teil eines Werkes 
5. Theil (1832)
Entstehung
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104 ſagte er zu ſich ſelbſt, und ihm die Mittel, mich gänzlich zu verderben, in die Hand gegeben, wenn er dazu die Abſicht hat. Er braucht nur ein Wort zu ſagen, und jene ganze Rotte von tollen Kreuzfah⸗ rern, welche ich mir mit ſo vieler Hinterliſt und Be⸗ ſtechung zu Freunden gemacht habe, kommt nach Con⸗ ſtuntinopel, um es mit Feuer und Schwert zu ver⸗ wuſten, und ſtreuet Salz auf den Boden, wo jetzt dieſe Stadt ſteht. Ich habe gethan, was ich mir vorgenommen hatte, niemals zu thun: ich habe mein Reich und mein Leben auf's Spiel geſetzt, indem ich mich der Treue eines Sohnes von einem Weibe an⸗ vertraute. Wie oft habe ich mir geſagt und geſchwo⸗ ren, mich nie in eine ſolche Gefahr zu begeben! Und dennoch habe ich mich Schritt fuͤr Schritt hineinzie⸗ hen laſſen. Ich kann nicht ſagen, woher es kommt, aber in den Blicken und Worten dieſes Menſchen liegt eine Aufrichtigkeit, welche uͤber mein Mißtrauen ſiegt; und noch unglaublicher iſt es, daß mein Ver⸗ trauen zu ihm zugenommen hat im Verhaͤltniſſe der Unabhaͤngigkeit und Verwegenheit, welche er mir zeigte. Wie ein ſchlauer Fiſcher habe ich ihm alle erdenklichen Lockſpeiſen dargeboten, darunter einige, welche von einem Koͤnige nicht verſchmaͤht werden moͤchten, und er hat ſich mit keiner fangen laſſen: und doch verſchluckt er, wenn ich ſo ſagen darf, die ungekoͤderte Angel, und will mir dienen, ohne einen Schatten von eigenem Vortheil. Kann dieſes viel⸗