Teil eines Werkes 
5. Theil (1832)
Entstehung
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leichter zu tragen ſind. Eduard, mein ganzes Ver⸗ trauen ruhet auf dir. Der Zufall bietet uns eine überaus glückliche Gelegenheit dar, alle Verräther vor uns auf derſelben Stelle vereinigt zu haben, wenn wir ſie nur zu benutzen verſtehen. Denke aber an die⸗ ſem Tage daran, daß, wie die Franken bei ihren Turnieren ſagen, ſchöne Augen auf dich blicken. Du ſollſt dir kein Geſchenk erdenken können, das ich dir nicht mit Vergnuͤgen zugeſtände, wenn es in meiner Macht ſtehet es zu geben.

Einerlei, ſagte der Wäringer mit einiger Kälte; mein höchſter Ehrgeiz beſteht darin, daß man einſt auf meinem Grabe leſe: Hier ruht der treue Hereward. Dennoch werde ich Ew. kaiſerl. Maj⸗ um einen Beweis des Vertrauens bitten, welchen ihr vielleicht etwas zu ſtark finden werdet.

Wahrhaftig! ſagte der Kaiſer. Nun wohl! laß ſe⸗ hen, welches iſt deine Bitte?

Die Erlaubniß, in das Lager Gottfrieds von Bouil⸗ lon zu gehen, und ſeine Gegenwart in den Schranken zu verlangen, um Zeuge jenes ungewöhnlichen Kam⸗ pfes zu ſeyn.

Damit er mit ſeinen tollen Kreuzfahrern zurück⸗ kehre, und Conſtantinopel einäſchere unter dem Vor⸗ wande, ſeine Verbündeten zu rächen? Wäringer, das heißt wenigſtens deine Geſinnungen offen enthüllen.

Nein! beim Himmel! rief Hereward eilig. Der Herzog von Bouillon wird nur mit einer hinreichen⸗