Teil eines Werkes 
5. Theil (1832)
Entstehung
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rief, um an der Verwüſtung der Paſtete mitzuhelfen, daß er ſich aus Rückſicht fuͤr ſeinen Gaſt noch einigen Zwang angethan hatte; und mit dem Beiſtande des Soldaten hatte er bald die Schüſſel von Allem, was darauf war, befreit. Graf Robert entſchloß ſich end⸗ lich, an ihn eine Frage zu richten, welche ſeit der Zurückkunft Hereward's auf ſeinen Lippen geſchwebt hatte.

Haben dir deine Nachforſchungen, mein tapferer Freund, etwas mehr über meine unglückliche Frau, meine treue Brunhilde, geſagt 2

Ich habe euch Nachrichten zu bringen, aber werden ſie euch angenehm ſein? darüber ſollt ihr ſelbſt urthei⸗ len. Folgendes habe ich erfahren: Ihr wißt ſchon daß ſie eingewilligt hat, den Cäſar in den Schranken zu bekämpfen; aber die Bedingungen werdet ihr viel⸗ leicht befremdend finden, und doch hat ſie dieſelben ohne Bedenken angenommen.

Und was ſind das für Bedingungen? Sie werden gewiß in meinen Augen nicht ſo ſeltſam erſcheinen als in den deinigen.

Jedoch während er mit der größten Kaltblütigkeit zu ſprechen ſuchte, verriethen die funkelnden Augen des Gatten und ſeine hochrothen Wangen den Sturm, welcher in ſeinem Innern tobte.

Die Gräfin Brunhilde und der Cäſar, ſagte der Wä⸗ ringer, ſollen ſich in den Schranken ſchlagen, wie ihr zum Theil ſelbſt gehört habt. Wenn die Gräfin ſiegt,