Teil eines Werkes 
5. Theil (1832)
Entstehung
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eines richtenden Kampfes entſchieden hat, ſo muß ſich ſein Einfluß bei dieſer Gelegenheit zeigen. Aber du gibſt mir zu verſtehen, daß der Graf in dieſer Stadt iſt, daß er frei iſt. Sie wird mich in dieſer Hinſicht ausfragen.

Sie muß, autwortete Hereward, damit zufrieden ſeyn, zu wiſſen, daß ihr Gemahl unter der Leitung eines Freundes iſt, welcher ſich bemühen wird, ihn vor ſeinen eigenen Thorheiten und Ungereimtheiten zu bewahren; wenn man dieſem Manne auch nicht ganz den Namen eines Freundes geben kann, ſo hat er doch gewiß nicht gegen ihn die Rolle eines Feindes geſpielt, und wird dieſes auch niemals thun. Und jetzt lebe wohl, theure Bertha, ſo lange verloren, ſo lange geliebt! Ehe er weiter ſprechen konnte, warf ſich die junge Sächſin, nachdem ſie zwei oder dreimal vergebens verſucht hatte, ihm ihre Erkenntlichkeit in Worten auszudrücken, in die Arme ihres Geliebten, und ungeachtet der Zurückhaltung, welche ſie einige Augenblicke vorher gezeigt hatte, drückte ſie ihm auf ſeine Lippen den Dank, welchen ihr Mund nicht aus⸗ ſprechen konnte.

Sie ſchieden. Bertha eilte zu ihrer Gebieterin in das Gartenhaus, welches ſie nicht ohne Mühe und Gefahr verlaſſen hatte, und Hereward ging aus den Gärten durch die Thuͤre, welche die Negerin bewachte. Dieſe wuͤnſchte dem ſchoͤnen Wäringer Glück zu ſei⸗ nen Erfolgen bei den Schoͤnen, indem ſie ihm zu

W. Scott's ſaͤmmtl. Werke. 1678 Bochn. 6