Teil eines Werkes 
5. Theil (1832)
Entstehung
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78 wollen, wenn wir uns getrennt haben werden; denn ich befürchte ſehr, daß wir es noch einmal erfahren werden.

Und warum ſollen wir uns trennen, Hereward? Warum willſt du mir nicht helfen, meine Gebieterin zu befreien2

Deine Gebieterin! Pfni, Bertha! kannſt du dieſen Namen irgend einem Weibe geben!

Aber ſie iſt meine Gebieterin, Hereward; und ich hänge an ihr durch tauſend Bande der Zuneigung, welche ſo lange nicht zerreißen können, als die Dank⸗ barkeit die Belohnung der Güte iſt.

und in welcher Geſahr ſchwebt ſie? weſſen bedarf

dieſe ſo vollkommene Dame, welche du deine Gebiete⸗ rin nennſt? Ihre Ehre und ihr Leben ſind in gleicher Gefahr. Sie hat in einen ſeltſamen Zweikampf mit dem Cäſar eingewilligt, und er wird, als ein niederträchtiger ungläubiger, alle möglichen Vortheile in dieſem Zu⸗ ſammentreffen benützen, das wahrſcheinlich ach! für meine Gebieterin unglücklich ſeyn wird.

Wie ſo denn? dieſe Dame, dieſe Grafin von Paris hat, wofern das, was man von ihr erzählt, nicht ge⸗

logen iſt, den Sieg in vielen Gefechten über furchtba⸗

rere Gegner davon getragen, als der Cäſar iſt.

Ja, du ſprichſt von Gefechten in einem Lande, wo Treue und Ehre keine leeren Worte ſind, wie ſie es, fürchte ich, leider hier ſind. Glaube mir: es iſt kein