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eingeſtand, mit welcher ſie hartnäckig ſich geweigert hatte ihren Namen zu verändern, weil ſie befürchtete, dieſe Veränderung möchte ihrem Treuſchwure, den ſie mit ihrem Geliebten gewechſelt hatte, Eintrag thun, da konnte Hereward nicht umhin, ihr für dieſen Be⸗ weis von Zärtlichkeit zu danken, indem er ſie an ſein Herz ſchloß und auf ihre Lippen die Zeichen ſeiner Er⸗ kenntlichkeit drückte. Sie wand ſich aber ſogleich aus ſeinen Armen los, ihre Wangen rötheten ſich mehr aus Schaam als aus Unwille, und ſie ſagte zu ihm mit ernſter Stimme:
Genug! Hereward, genug! das läßt ſich nach einem ſo unvermutheten Zuſammentreffen verzeihen: aber wir muͤſſen uns in Zukunft erinnern, daß wir wahr⸗ ſcheinlich die Letzten unſeres Stammes ſind, und man ſoll nicht ſagen, daß Hereward und Bertha von den Sitten ihrer Vorfahren ausgeartet ſind. Bedenke, daß obwohl wir allein ſind, die Geiſter unſerer Bäter über uns ſchweben und uns bewachen, um zn ſehen, welchen Gebranch wir von einer Zufammenkunft ma⸗ chen, welche uns ihre Fürſprache vielleicht verſchafft hat.
Du thuſt mir Unrecht, Bertha, antwortete Here⸗ ward, wenn du mich fuͤr faͤhig hältſt, meine Pflicht ſo wie die deinige in einem Augenblicke zu vergeſſen, wo wir dem Himmel danken und ihm unſere Erkennt⸗ lichkeit auf eine andere Art bezeugen ſollen, als durch Verletzung ſeiner Gebote und der Vorſchriften unſever Eltern. Es fragt ſich jetzt, wie wir uns wiederfinden


