Teil eines Werkes 
5. Theil (1832)
Entstehung
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Vergebung ſeiner Suͤnden durch den Veſuch des ge⸗ lobten Landes zu erhalten. Zugleich mit Hereward verſicherte ſich der Werber auch der Dienſte ſeines älteren Bruders, welcher gelobt hatte, ſich nie von Hereward zu trennen.*

Wegen des hohen Rufes der Tapferkeit, worin beide Bruder ſtanden, betrachtete ſie jener ſchlane Un⸗ terhaͤndler als einen wichtigen Erwerb, und aus ſei⸗ nen Bemerkungen, welche er uͤber das Leben und den Charakter ſeiner Rekruten nach den Angaben des äl⸗ teren Bruders aufgenommen hatte, waren von Age⸗ laſtes die Nachrichten uber die Familie und die Ge⸗ ſinnungen des Hereward geſchöpft worden; welche er bei ſeiner erſten Unterhaltung mit dem Waͤringer benutzt hatte, um ihn in der Vorſtellung zu beſtaͤr⸗ ken, welche er von ſeinen übernatüuͤrlichen Kenntniſſen hatte. Mehrere ſeiner Waffengefaͤhrten hatten ſich auf dieſe Weiſe gewinnen laſſen; denn es iſt leicht zu errathen, daß jene Bemerkungen der Bewahrung des Achilles Tatius anvertraut waren; daß dieſer ſie, um ihre gemeinſchaftlichen Entwürfe zu beguͤnſtigen, dem Philoſophen mittheilte, weſcher auf dieſe Weiſe bei jenen unwiſſenden Menſchen in den Ruf über⸗ menſchlicher Kenntniſſe kam. Aber der feſte Glan⸗ ben und die Rechtſchaffenheit des Hereward ſetzten ihn in den Stand jene Schlinge zu vermeiden.

Dieſes waren die Abenteuer des Hereward; die Lebensgeſchichte Bertha's war der Gegenſtand einer