Teil eines Werkes 
5. Theil (1832)
Entstehung
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66 zuſetzen, welche ſich ſo vergeblich und ſchrecklich endi⸗ gen zu ſollen ſchienen.

Der junge Sachſe war ſein ganzes Leben hindurch in einem patriotiſchen Haſſe gegen die Normaͤnner aufgezogen worden, und der Sieg, welchen ſie neuer⸗ dings erkaͤmpft hatten, konnte ihm natuͤrlich keine gunſtigeren Geſinnungen gegen ſie einfloͤßen. An⸗ fangs dachte er daran, über die Meerenge zu ſetzen, und ſeine Feinde in ihrem eigenen Lande zu befeh⸗ den; aber ein ſo uͤberſpannter Gedanke konnte nicht lange in ſeinem Geiſte beſtehen. Sein Schickſal ent⸗ ſchied ſich durch ſein Zuſammentreffen mit einem al⸗ ten Pilger, welcher ſeinen Vater gekannt hatte, oder wenigſtens vorgab ihn gekannt zu haben und in Eng⸗ land geboren zu ſeyn. Dieſer Mann war ein ver⸗ kleideter Waͤringer, welchen man zu dieſem Zwecke ge⸗ wählt hatte. Er beſaß Geſchicklichkeit, Gewandtheit, und es mangelte ihm nicht an Geld. Es wurde ihm nicht ſchwer, den Hereward in ſeiner Verzweiflung und Troſtloſigkeit zum Eintritt in die Wäringer Leib⸗ wache zu beſtimmen, welche damals mit den Nor⸗ männern Krieg fuͤhrte, denn um den Vorurtheilen Hereward's zu ſchmeicheln, ſtellte er auf dieſe Weiſe den Frieg des Griechiſchen Kaiſers mit Robert Guis⸗ card, ſeinem Sohne Bohemund, und andern Aben⸗ teuerern in Italien, Griechenland und Sicilien dar. Eine Reiſe in's Morgenland war zugleich eine Pil⸗ gerfarth und gab dem Hereward Gelegenheit, die