44 dachte, und den Argwohn bekämpfte, welcher in ihm durch die Ungewißheit, worin er ſich befand, entſtan⸗ den war, begann er gewahr zu werden, daß er ſeit vielen Stunden nichts zu ſich genommen hatte, und
mitten unter ſeinen Beſorgniſſen heldenmuͤthigerer Art
fing er an zu argwöhnen, daß man den Plan hätte, zu erwarten, bis der Hunger ſeine Kräfte verzehrt hätte, um ihn alsdann in ſeinem Zimmer anzugreifen.
um zu ſehen, ob dieſer Verdacht ungerecht oder ver⸗ dient war, thun wir am beſten, wenn wir dem Here⸗ ward auf ſeinen Wanderungen folgen, die er nach ſei⸗ nem Austritte aus ſeinem Zimmer in der Caſerne vornahm. Nachdem er in der Eile ſein Mittageſſen eingenommen hatte, wobei er einen großen Hunger zeigte, um durch die Aufmerkſamkeit, welche er ſei⸗ nem Mahle ſchenkte, der Antwort auf! Fragen
überhoben zu ſein, und nicht mit ſeinen meraden in
Unterredung zu kommen, verließ er ſie unverzüglich, unter dem Vorwande eines dringenden Amtsgeſchäf⸗ tes, und begab ſich in die Wohnung des Achilles Ta⸗ tius, welche gleichfalls in dem Bereiche der Caſernen lag. Ein Syriſcher Sclave, welcher ihm die Thüre öffnete, machte vor Hereward eine tiefe Verbeugung, weil er wußte, daß er in der Gunſt des Akoluthos ſehr hoch ſtand, und verkündigte ihm, daß ſein Herr ausgegangen wäre, daß er ihm aber aufgetragen hätte, ihm zu ſagen, daß wenn er den Akoluthos nothwen⸗


