45 dig ſprechen müßte, er ihn in den Gärten des Philo⸗ ſophen finden könnte.
Hereward, welcher vollkommen Conſtantinopel kannte, wählte den kürzeſten Weg, und befand ſich bald allein vor der Gartenthüre, durch welche er am Morgen mit dem Grafen von Paris eingetreten war. Er klopfte an wie das vorige Mal, und dieſelbe Negerin erſchien auf der Stelle. Als er nach Achilles Tatius fragte, autwortete ſie ihm in etwas bitterem Tone:
Da ihr dieſen Morgen hier waret, ſo wundert es mich, daß ihr ihn nicht geſehen, oder ihn nicht erwar⸗ tet habt, wenn ihr etwas mit ihm zu thun hattet. Ich bin gewiß, daß der Akoluthos bald nach eurer An⸗ kunft nach euch gefragt hat.
Was geht das dich an, Alte? ſagte der Wäringer. Ich habe von meinen Handlungen nur meinem Be⸗ fehlshaber, und nicht dir, Rechenſchaft zu geben. Er trat in den Garten, ohne durch den ſchattigen Gang zu wandeln, welcher zum Luſthauſe der Liebe führte, wie das kleine Gebäude genannt wurde, bei welchem er die Unterredung zwiſchen dem Cäſar und der Grä⸗ fin von Paris gehört hatte, und kam vor einem ein⸗ fachen und beſcheidenen Hauſe an, deſſen demüthige Vorderſeite anzukündigen ſchien, daß dieſes die Woh⸗ nung der Philoſophie und der Wiſſenſchaft wäre.
Als er daran vorbeiging, machte er vor den Fen⸗ ſtern einiges Geräuſch, um die Aufmerkſamkeit des Achilles Tatius, oder ſeines Mitſchuldigen Agelaſtes,


