Teil eines Werkes 
5. Theil (1832)
Entstehung
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28 ken, und wenn er um einen Schritt zurück weicht, wenn er Gnade verlangt, oder unter ſeinem Schilde fällt, ſo ſey Brunhilde der Preis des Siegers!— Barmherziger Himmel! ſetzte ſie hinzu, verzeihe mir, einen ſolchen Ausgang des Gefechtes für möglich zu halten; das heißt faſt an deinen unfehlbaren Urthei⸗ len zweifeln.

Einſtweilen, entgegnete der Cäſar, erlaubt mir dieſe koſtbaren Worte aufzunehmen, ehe ſie auf die Erde fallen.— Erlaubt mir zu hoffen, daß derjenige, wel⸗ chem der Himmel Kraft und Gewalt verleihen wird, jenen berühmten Grafen von Paris zu beſiegen, ihm in der Liebe Brunhilden's folgen wird; und glaubt mir, die Sonne eilet nicht vom Himmel in ihre Ruhe⸗ ſtaͤtte mit ſolcher Schnelligkeit, als ich anwenden werde, um dieſen Zweikampf zu beſtehen.

Beim Himmel! ſagte Graf Robert zu Hereward mit leiſer aber heftiger Stimme, es iſt von mir zu viel verlangt, daß ich ruhig hören ſoll, wie ein nichts⸗ würdiger Grieche, der nicht ohne Grauen das Geräuſch meines aus der Scheide fahrenden Eiſenhauers hören könnte, mir in meiner Gegenwart Trotz bietet und um meine Gemahlin buhlt! Und Brunhilde! es ſcheint mir, daß ſie dieſem geſchwätzigen Haaſenfuße mehr Frech⸗ heit erlaubt, als ſie ſollte. Beim Kreuze! ich werde in das Zimmer gehen, und dieſem Prahler ſo antwor⸗ ten, daß er daran denken ſoll. Mit eurerkErlaubniß, ſagte der Wäringer, der al⸗