Teil eines Werkes 
5. Theil (1832)
Entstehung
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27 ihrer Reichthümer wurde, und ſelbſt den Tod ei⸗ nes elenden Feiglings ſtarb, der nur von ſeiner un⸗ würdigen Buhlerin betrauert wurde. Dieſer Zug be⸗ weist, wieviel enre Vorfahren die Vorſchriften der Ritterlichkeit kannten.

Ihr irrt euch, edle Gräfin, ſagte der Cäſar; der ſtrafbare Paris war ein weibiſcher Aſiate, und die Tapferkeit der Griechen beſtrafte ihn.

Ihr ſeyd gelehrt, Herr, antwortete Brunhilde; aber bildet euch nicht ein, daß ich euch auf das Wort glaube, ehe ihr mir einen ſo tapfren Griechiſchen Ritter ge⸗ zeigt habt, daß er ohne Zittern den Helmbuſch mei⸗ nes Gemahles anſehen kann.

Das ſcheint mir nicht ſehr ſchwierig zu ſeyn, ent⸗ gegnete Nicephorus Briennes. Wenn man mir nicht geſchmeichelt hat, ſo betrachtet man mich ſelbſt als fähig, viel gefährlicheren Leuten die Spitze zu bieten, als derjenige iſt, der auf eine ſo ſeltſame Weiſe in der Ehe mit der Gräfin Brunhilde lebt.

Dieſe Probe kann bald gemacht werden, ſagte die Gräfin. Ich glaube, ihr könnt ſchwerlich lengnen, daß mein Gemahl, von welchem ich durch eine niedrige Liſt getrennt worden bin, noch in eurer Gewalt iſt, und daß ihr ihn erſcheinen laſſen könnt, wenn es euch beliebt. Ich verlauge keine andere Rüſtung für ihn, als welche er trägt, und keine anderen Waffen als ſein gutes Schwert Eiſenhauer. Alsdann ſtellt ihn in dieſes Zimmer oder in andere gleich enge Schran⸗