20 lich waͤre, wofuͤr er ſich ausgab. Aber der Firniß iſt verſchwunden, ſeitdem es mich hat ſehen laſſen, daß er mit dieſem unwuͤrdigen Caͤſar verbuͤndet iſt, und ſeine ſcheußlichen Gemaͤlde erregen nur noch Eckel, wie ſie verdienen. Aber wenn ich durch Hinterliſt oder Feinheit dieſen Betruͤger taͤuſchen kann, ſo werde ich mir, da er mich groͤßtentheils jeder anderen Hulfe beraubt hat, kein Gewiſſen daraus machen, eine Ge⸗ wandtheit zu zeigen, welche vielleicht der ſeinigen nichts nachgeben ſoll.
SHoͤrt ihr es? ſagte der Waͤringer zum Grafen von Paris; zerreißet nicht durch eure Ungeduld den Fa⸗ den der klugen Maßregeln euerer Gemahlin. Ich wollte gleich den Verſtand einer Frau gegen die Ta⸗ pferkeit eines Mannes in die Wagſchaale legen, wenn Etwas auszufuͤhren iſt. Wir wollen daher unſere Huͤlfe nicht eher anbieten, als wenn die Zeit uns be⸗ lehrt haben wird, daß ſie fuͤr ihre Sicherheit und unſeren Erfolg nothwendig iſt.
Amen! antwortete der Graf von Paris. Aber hoffe nicht, Herr Sachſe, mich durch deine Klugheit zu überreden, daß ich eher dieſe Gaͤrten verlaſſen ſoll, als bis ich mich vollſtäͤndig an dieſem unwuͤrdigen Cäſar und dieſem vermeintlichen Philoſophen geraͤcht habe, wenn es nehmlich wahr iſt, daß ſeine Philo⸗ ſophie nur eine Larve iſt.... Hier begann der Graf die Stimme zu erheben, aber der Sachſe legte ihm ohne umſtände die Hand auf den Mund.— Du


