Teil eines Werkes 
5. Theil (1832)
Entstehung
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Nehmt euch in Acht, Herr Ritter; ihre ſchadet euch ſelbſt, wenn ihr mich zu belugen ſuchet. Ihr müßt . kennen, denn ich habe euch geſtern bei ihm ſpeiſen ehen.

Ach! du ſprichſt von jenem gelehrten Greiſe? Ich weiß nichts von ihm, weßhalb ich wunſchen ſollte, vor dir oder einem Anderen zu geſtehen oder zu läugnen, daß ich ihn kenne. Es iſt ein geiſtreicher Mann, halb Herold, halb Troubadour.

Halb Diener der Wolluͤſte des Prinzen, und im Ganzen ein Voͤſewicht. Unter der Larve einer ſchein⸗ baren zuten Laune verbirgt er die Aufmunterung, welche er den Laſtern Anderer widerfahren läßt; mit Huͤlfe des ſcheinbaren Geſchwatzes der Philoſophie hat er allen religioͤſen Glauben, und alle Grundſaͤtze der Sittlichkeit abgeſchuͤttelt; und mit dem Scheine der Treue wird es ihm gluͤcken, wenn man nicht bei Zeiten bagegen arbeitet, ſeinen zu vertrauensvollen Herrn des Thrones und Lebens zu berauben, oder wenn er dieſes nicht erreichen kann, ſo wird er ſeine wahnſinnigen Mitſchuldigen in's Elend und in den Tod ſturzen.

Und da du dieß Alles weißt, warum leideſt du, daß dieſer Menſch ruhig zu ſeinem Ziele eilt?

Nur einen Augenblick Geduld! Ich kann noch kei⸗ nen Entwurf bilden, dem Agelaſtes nicht entgegen arbeiten konnte. Aber die Zeit wird kommen, und ſie iſt nicht fehr entfernt, wo der Kaiſer dem Be⸗