102 morgen hofft, und obwohl ſein Geiſt viel mehr mit den Mitteln, um bei dieſer Gräfin Glück zu machen, als mit ſeiner Thronbeſteigung beſchäftigt iſt; ſo muß er dennoch als Haupt der Unternehmung behandelt werden, welche nur zur Beſchleunigung des Angen⸗ blicks ſeiner Krönung begonnen zu ſeyn ſcheinen darf. Doch um euch meine Anſichten zu eröffnen, tapferer Tatius, ich glaube, daß der morgende Tag der letzte ſeyn wird, an dem Alexius die Zügel des Reiches hal⸗ ten ſoll.
Gieb mir ſobald als möglich Gewißheit darüber, damit ich unſere Verbündeten benachrichtigen kann, welche den Aufſtand der Bürger und der mit uns einverſtandenen Unſterblichen, die zum Handeln geneigt ſind, vorbereiten ſollen, und beſonders damit ich die⸗ jenigen Wäringer, auf welche ich nicht rechnen darf, an entlegenen Poſten zerſtreuen kann.
Verlaſſe dich auf mich, ſagte Agelaſtes, du ſollſt die genaueſten Verhaltungsbefehle bekommen, ſobald ich den Nicephorus Briennes geſehen habe. Noch ein Wort: Auf welche Weiſe wird man uͤber die Frau des Cäſars verfügen?
Man wird ſie, entgegnete der Akoluthos, an einen Ort bringen, wo ich nicht mehr zu fürchten brauche, ihre Geſchichte hören zu müſſen. Ohne dieſe nächt⸗ liche Peſt ihrer Vorleſungen, werde ich ſoviel Seelen⸗ güte zeigen, um mich ſelbſt mit ihrem Schickſal zu befaſſen und ihr zeigen, welcher Unterſchied zwiſchen
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