Teil eines Werkes 
4. Theil (1832)
Entstehung
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401 Cäſar ſo heftig wuͤnſcht. Doch, welchen Erfolg haſt du bei den Wäringern erhalten, welche hinſicht⸗ lich der Ausführungsmittel der rechte Arm unſeres Unternehmens ſind?

Nicht ganz ſo viel, als ich gewünſcht hätte. Indeſ⸗ ſen habe ich mich ihrer Sechzig, die ich am geſchmei⸗ digſten fand, verſichert; und ich zweifle nicht, daß wenn der Cäſar einmal auf die Seite geſchafft iſt, ihr allgemeines Feldgeſchrei Achilles Tatius ſeyn wird.

Und der Tapfere, welcher unſeren Vorleſungen bei⸗ gewohnt hat? Jener Eduard, wie ihn Alexius nennt?

Ich habe keinen Eindruck auf ihn gemacht, und bin darüber betrübt, denn dieſer Maun wird von ſeinen Gefährten geachtet, und ſie würden frendig ſeinem Beiſpiele folgen. Indeſſen habe ich ihn als Gehülfen bei der Wache dieſes eiſenköpfigen Grafen von Paris

beſtellt; und da ſie alle Beide eine eingefleiſchte Wuth

ſich zu ſchlagen haben, ſo wird er ihn wahrſcheinlich tödten. Wenn die Kreuzfahrer nachher ſeinen Tod als einen Beweggrund zum Kriege benutzen wollen, ſo brauchen wir ihnen nur den Wäringer auszuliefern, indem wir dieſes Unglück als die Wirkung perſönlichen Haſſes darſtellen. Wenn das Alles vorbereitet iſt, wenn und wie ſollen wir gegen den Alexius handeln?

Ueber dieſen Punkt müſſen wir den Cäſar zu Rathe ziehen. Obwohl das Glück, welches er heute erwar⸗ tet, nicht gewiſſer iſt als die Erhöhung, welche er auf