6 was, das ebenſo wohl Freimuͤthigkeit als geſunden Verſtand anzeigt; und mit vollem Vertrauen werde ich mit dir gehen, um mit dir meine theure Graͤfin aufzuſuchen; wenn dieſe einmal in Freiheit iſt, ſo
wird ſie uns von großem Nutzen ſeyn zur Befreiung
der Andern.
In dieſem Falle, ſagte der Wäringer, wollen wir fort, um die Graͤfin zu ſuchen; und wenn wir uns nach ihrer Befreiung ſtark genug fuͤhlen, um dieſem blinden Greiſe die Freiheit zu ſchenken, ſo ſoll weder Feigheit, noch Mangel an Mitleiden von meine Seite im Wege ſtehen.
Siebenzehntes Kapitel.
Wie wunderſam! in finſtrer Schwefelhohle,
Wo wilder Ehrgeiz reife Schaͤtze haͤuft
Schlafenden Donners, wirft der Liebesgott
Die ſchwache Fackel hin und furchtbar krachts
Zerberſtend, eh' es der Erfinder ahnt.
Anonymus.
Um die Mittagsſtunde deſſelben Tages hatte Agela⸗ ſtes mit dem Befehlshaber der Wäringer Leibwache, Achilles Tatius, eine Unterredung in den Lruͤmmern des Egyptiſchen Tempels, wo ebenfalls die Unterhal⸗ tung des Hereward mit dem Philoſophen, welche frü⸗ her beſchrieben worden iſt, Statt gefunden hatte.


