Teil eines Werkes 
4. Theil (1832)
Entstehung
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88 des Grafen von Paris umſchlungen wurde. Sein er⸗ ſter Gedanke war, der ungehorfame Sylvan hätte ihn alſo gefaßt.

Wie, Elender! ſchrie er, laß mich los, oder du biſt des Todes.

Du biſt ſelbſt des Todes! erwiederte der Graf, wel⸗ cher den ganzen Vortheil empfand, welchen ihm in die⸗ ſem Augenblicke ſeine Geübtheit im Kampfe und die Veſtuͤrzung ſeines Gegners gab.

Verrätherei! Verrätherei! ſchrie der Wächter, der durch dieſe Worte erfuhr, daß er von einem Fremden angegriffen war. Hülfe, da oben, Hülfe! Hereward! Wäringer! Angelſachſe! oder wie ſonſt dein verfluchter Name heißt.

Während er alſo ſchrie, packte ihn die eiſerne Fauſt des Grafen von Paris an der Gurgel und ließ ihn nicht wieder ſprechen. Sie fielen alle Beide ſchwer auf den Boden des Gefängniſſes, der Waͤchter zu un⸗ terſt; und der Graf, der ſich durch die Noth entſchul⸗ digt hielt, ſtieß ihm ſeinen Dolch in die Gurgel. In dieſem Augenblick ließ ſich das Geraſſel einer Rüſtung vernehmen, und Hereward, welcher raſch von der Lei⸗ ter herabſtieg, kam im Sefäöngniß an. Die Laterne war vom Kopfe des Wäͤchters herabgefallen, aber ohne zu erlöſchen, und ihr Schein zeigte ihn dem Wä⸗ ringer im Blute ſchwimmend, und noch von einem

Fremdling feſt gehalten. Hereward ſprang ihm ſogleich zu Huͤlfe, gebrauchte denſelben Vortheil über den Grafen