Teil eines Werkes 
4. Theil (1832)
Entstehung
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86 bert ſoviel als möglich näherte und zugleich Klagelaute ausſtieß, als ob er den Schutz des Ritters anflehen wollte. Vergeſſend, wie unwahrſcheinlich es wäre, ſelbſt nach ſeiner eignen Meinung, daß dieſes Thier ihn verſtehen ſollte, ſagte der Graf von Paris zu ihm: Was, Freund! haſt du ſchon die erſte Bitte der Hoͤflinge dieſes Landes gelernt, welche darum flehen, daß ſie ſprechen und leben dürfen? Fürchte Nichts, armes Geſchöpf: ich bin dein Beſchützer.

Wie! Sylvan, fuhr die Stimme von Oben fort, wen haſt du denn zum Begleiter gefunden? iſt es ein Teufel? iſt es der Geiſt eines ermordeten Menſchen2 Man ſagt, daß dergleichen oft in dieſen unterirdiſchen Gewölben umgehen. Vergnügeſt du dich daran, das Geplauder des alten blinden Griechiſchen Aufrührers anzuhören? Oder iſt es wirklich wahr, wie man ſagt, daß du wohl ſprechen kannſt, wenn du willſt, und daß, wenn du nur unbeſtimmte und unverſtändliche Laute hören läſſeſt, dieſes nur aus Furcht geſchieht, zur Ar⸗ beit gezwungen zu werden? Friſch, verfluchtes Faul⸗ thier, ich will dir noch die Hülfe einer Leiter geben, obwohl du ſie ebenſowenig nöthig haſt, als ein Häher, um auf die Thurmſpitze der heiligen Sophienkirche zu ſteigen. Friſch, ſteige herauf, ſetzte er hinzu, indem er eine Leiter durch die Fallthüre hinabließ, und ma⸗ che mir nicht die Mühe hinabzuſteigen, um dich zu holen; ſonſt, beim heiligen Swithin! ſoll es dir übel ergehen. Friſch denn, ſteige ſogleich herauf als