Teil eines Werkes 
4. Theil (1832)
Entstehung
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19 von Paris dem Zuſammentreffen mit einem Gegner hätte ausweichen ſehen. Ich werde einen tapferen Offizier von der kaiſerlichen Leibwache ſuchen, um die⸗ ſen armen Teufel, welcher einen ſo ſeltſamen Ehrgeiz hat, zu benachrichtigen, daß ſeinen Wünſchen willfahrt werden ſoll.

Und dann?

Und dann, wie der tapfre Mann ſelbſt gefagt hat, mag Gott das gute Recht zeigen!

Das heißt, wenn mein Vater in ſeiner Leibwache einen ſo eifrigen Offizier hat, um ein ſo frommes und vernünftiges Vorhaben zu begünſtigen, ſo iſt es uner⸗ läßlich, daß der Kaiſer entweder einen Verbuͤndeten verliert, in deſſen Treue er alles Vertrauen ſetzt, oder einen tapferen und treuen Soldaten ſeiner Leibwache, der ſich perſoͤnlich bei mehreren Gelegenheiten ausge⸗ zeichnet hat?

Ich freue mich, daß dieſer Mann einen ſolchen Ruf genießt. In der That ſein Ehrgeiz mußte ſich auß Etwas gründen. Je mehr ich darüber nachdenke, deſto mehr komme ich zur Einſicht, daß ich, anſtatt meiner Würde Etwas zu vergeben, eine Handlung der Groß⸗ muth ausüben werde, indem ich einem armen Verbann⸗ ten, deſſen Geſinnungen ſo erhaben und edel find, alle Vorrechte hoher Geburt zugeſtehe; leider ſind oft Leute von der höchſten Würde zu feig, um jene Vorrechte geltend zu machen. Doch fürchtet noch nichts, edle

Prinzeffin, die Herausforderung iſt noch nicht ange⸗