Teil eines Werkes 
4. Theil (1832)
Entstehung
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Das ſollt ihr Beide nicht, antwortete Anna Com⸗ nena, da wir alle unverzüglich in die Hauptſtadt zu⸗ rückkehren wollen, um euch jene Wunder der Natur zu zeigen, welche in großer Anzahl durch die Sorg⸗ falt und Freigebigkeit des Kaiſers, meines Vaters, daſelbſt verſammelt worden ſind. Wenn mein Ge⸗ mahl die Gräfin beleidigt hat, wie es ſcheint, ſo glau⸗ bet nicht, daß es mit Abſicht geſchah. Im Gegentheil werdet ihr bei genauerer Bekanntſchaft mit ihm fin⸗ den, daß er einer jener ſchlichten Menſchen iſt, welche bei

Erfüllung der Höflichkeitspflichten das Unglück haben,

daß ihre Artigkeiten von denen, an die ſie gerichtet ſind, oft in einem ganz entgegengeſetzten Sinne auf⸗ genommen werden.

Indeſſen war die Gräfin von Paris vom Tiſche auf⸗ geſtanden, und weigerte ſich, ſich wieder zu ſetzen. Agelaſtes und ſeine Kaiſerlichen Gäſte ſahen ſich daher genöthigt, entweder die Fremden fortgehen zu laſſen, wozu dieſe aber nicht geneigt ſchienen; oder ſie mit Gewalt zurückzuhalten, was weder angenehm noch klug geweſen wäre; oder endlich die Ranggebräuche zu ver⸗ geſſen, und mit ihnen fortzugehen; da ſie aber dieſen letzteren Theil erwählten, ſo ſuchten ſie ihre Würde zu retten, indem ſie den Anfang mit dem Aufbruche machten, obwohl dieſer in Folge des Willens der un⸗ bengſamen Fremdlinge geſchah. Alles gerieth auf der Stelle in Bewegung, und man hörte nichts mehr als Getuͤmmel, Geſchrei und Klagen unter den Soldaten