Teil eines Werkes 
4. Theil (1832)
Entstehung
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welcher durch die Verbindung eines hohen Rufes mit einem ſehr einnehmenden Aeußeren ein Mann war, von dem ſehr wenige Damen haͤtten vernachläßigt wer⸗ den wollen. Es gibt, ſagt unſer Vater Chaucer, keine neue Mode, die nicht einer alten gleicht; ſo auch wa⸗ ren die Anſtrengungen, welche Anna Comnena machte, um mit dem Fränkiſchen Grafen ein Geſpraͤch einzu⸗ leiten, den Verſuchen einer neumodiſchen Dame ſehr ähnlich, die mit dem an ihrer Seite ſitzenden Stutzer, der in einen Anfall von Zerſtreuung verſunken iſt, in Unterhaltung kommen will. Wir haben Klänge der Muſik hören laſſen, ſagte zu ihm die Prinzeſſin, und ihr habt nicht getanzt! Wir haben euch den Chor des Evve! Evve! geſungen, und ihr wollt weder Komus noch Bachus ehren! Sollen wir euch fuͤr ei⸗ nen Anbeter der Muſen halten, zu deren Dienſte, wie zu dem des Phöbus wir ſelbſt uns geweiht zu haben rühmen?

Schöne Dame, antwortete der Franke, ſeyd nicht böſe, wenn ich euch ein für alle Mal und in klaren Ausdruͤcken ſage, daß ich Chriſt bin; daß ich dem Apollo, dem Komus, und Bachus und allen anderen heidniſchen Gottheiten in's Geſicht ſpeie, und ihnen Trotz biete.

Welche grauſame Auslegung einiger unbedachtſamen Worte! ſagte die Prinzeſſin. Ich habe von den Göt⸗ tern der Muſik, der Dichtkunſt und der Beredtſamkeit nur geſprochen, weil ihre Namen durch unſre göttli⸗

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