Teil eines Werkes 
4. Theil (1832)
Entstehung
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wiſſen erlaubte, dieſe Sorte zu jenem beſonderen Gerichte zu trinken. Darauf erklaͤrte er, er würde nichts mehr zu ſich nehmen, und die verbindlichen Bitten ſeiner Nachbarin Anna Comnena konnten ihn nicht vermoͤgen, irgend eine der Schüſſeln zu beruͤh⸗ ren, welche ſie ihm als ſelten und fein anpries. Die Gräfin genoß noch maͤßiger von einer einzigen Schuͤſ⸗ ſel,welche ihr am einfachſten zubereitet ſchien und die ge⸗ rade vor ihr ſtand; dann nahm ſie in einer kryſtallenen Schale Waſſer, welches ſie auf die wiederholten Bitten des Cäſars mit Wein faͤrbte. Alsdann nahmen bei⸗ de am Mahle keinen Theil mehr, und beſchäͤftigten ſich, den Ruͤcken auf ihren Stuhl lehnend, mit der Be⸗ trachtung der anderen Gäſte, welche dem Mahle gro⸗ ße Ehre erwieſen.

Eine Auswahl jetziger Feinſchmecker hätte es der Kaiſerlichen Familie von Conſtantinopel, als ſie einem philoſophiſchen Gelage beiwohnte, weder in den tiefen Kenntniſſen, welche dieſelbe in allen Zweigen der Ma⸗ genwiſſenſchaften entwickelte, noch in dem praktiſchen Eifer, welchen ſie in der Anwendung ihrer Lehren zeigte, gleichthun können. Zwar aßen die Damen nicht viel von einer Schüſſel, aber ſie ſchmeckten eine jede, welche ihnen dargeboten wurde,und ihr Name war Legion. Indeſſen war ſehr bald die Luſt des Tranks und der Speiſe geſättigt, wie Homer ſagt, oder wahr⸗ ſcheinlicher war es die Prinzeſſin Anna überdrüſſig, ſo wenig Aufmerkſamkeit ihres Nachbarn zu erregen,