Teil eines Werkes 
3. Theil (1832)
Entstehung
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Ja, antwortete der Graf, und wir wollen dieſe Morgenländer von dem Schwerte eines Ritters ur⸗ theilen lehren, durch einen einzigen Hieb meines treuen Eiſenhauers.

Und wer weiß, ſetzte Brunhilde hinzu, da wir ein⸗

mal in dem Lande der Bezauberung ſind, ſo kann viel⸗

leicht eine Perſon, die unter einer unmenſchlichen Ge⸗ ſtalt ſchmachtet, ihren Zauber plötzlich durch einen ein⸗ zigen Hieb dieſer guten Waffe gelöst ſehen.

Ihr braucht uns nicht mehr zu ſagen, mein Vater rief der Graf, wir folgen dieſer Prinzeſſin, da dieſes einmal ihr Titel iſt, wenn ſich ſelbſt ihre ganze Be⸗ deckung uns in den Weg ſtellen wollte, ſtatt daß ſie unſer Schutz iſt, wie ſie uns verſpricht. Denn Jeder, der es hören kann, ſoll erfahren, daß dieſes der Cha⸗ rakter der Franken iſt; je mehr man ihnen von Ge⸗ fahren und Schwierigkeiten ſpricht, deſto mehr erregt man in ihnen eine eben ſo ſtarke Luſt die dahin füh⸗ rende Bahn einzuſchlagen, als andere Menſchen bezei⸗ gen, den Weg des Verguügens und des Glückes zu wandeln.

Bei dieſen Worten ſchlug der Graf mit der Hand an den Griff ſeines Eiſenhauers, um die Art anzu⸗ deuten, wie er ſich im Nothfalle eine Bahn zu machen verſtände. Der Kreis der Höflinge ſchrack zuſammen, als ſie den durchdringenden Klang des Stahles ver⸗ nahmen, und die ſtolze Miene des kriegeriſchen Grafen