Teil eines Werkes 
3. Theil (1832)
Entstehung
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83 ferl. Maj. üben, ſagte Agelaſtes; und vielleicht ge⸗ ſchieht es weniger aus Feigheit als Gewohnheit. Ich habe geſehen, daß dieſer Torartis im wörtlichen Sinne der Scheibe den Rücken kehrte, im ſtärkſten Galoppe davon ſprengte, dabei ſeinen Bogen ſpannte und die Scheibe mit einem Pfeile genau in die Mitte traf.

Ein Heer von ſolchen Soldaten, ſagte Graf Robert welcher eben zu ſeinen Freunden zurückgekommen war, iſt, wie mir ſcheint, nicht ſehr zu fürchten. Es war keine Unze Tapferkeit bei allen jenen Angreifern.

Indeſſen, wandte Agelaſtes ein, wollen wir nach meinem Landhauſe eilen, dieſe Flüchtlinge möchten ſonſt irgendwo Freunde finden, welche ſie zur Rache ermuntern.

Ich dächte, ſagte Graf Robert, dieſe unverſchämten Heiden ſollten in keinem Lande, das ſich chriſtlich nennt, Freunde finden. Wenn ich die Eroberung des heiligen Grabes überlebe, ſo ſoll mein erſtes Geſchäft ſeyn, euren Kaiſer zu fragen, wer ihm das Recht giebt, eine Ban⸗ de heidniſcher und grober Strauchdiebe in ſeinen Dienſt zu nehmen, welche edle Damen und friedliche Pilger auf der großen Straße, wo der Friede des Königs und Gottes herrſchen ſollte, zu beſchimpfen wagen? Dieſe Frage ſteht aufgezeichnet mit mehreren andern welche ich nach Erfüllung meines Gelübdes ihm un⸗ fehlbar thun werde; ja und ich werde von ihm eine ſchnelle und beſtimmte Antwort, wie man es nennt, darauf verlangen.