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gegen ihre Reize zu zeigen ſchien. Aber mochte unn ihr Unwille ihrer gewohnten Geſchicklichkeit ſchaden, oder mochte ſie, wie ſo viele andere Frauen, eine Schwäche fuͤr einen Mann fuͤhlen, welcher keinen be⸗ ſondern Wunſch zeigte ihr Herz zu gewinnen, oder mochte endlich, wie man bei ähnlichen Fällen zu ſa⸗ gen pflegt, ihre boͤſe Stunde geſchlagen haben, kurz der Graf Robert hatte gegen ſie ſein gewoͤhnliches Gluͤck. Brunhilde von Aspramont wurde aus dem Sattel gehoben, ihr Helm fiel, und ſie blieb ausge⸗ ſtreckt auf dem Boden liegen; aber da ihre ſchoͤnen Zuͤge, vor Kurzem noch ſo bluͤhendroth, und jetzt mit einer Todesblaͤſſe uͤberzogen, den Augen des Siegers blosgeſtellt waren, ſo brachten ſie auf ihn ihre natuͤrliche Wirkung hervor, und erhoͤhten in ſeinem Geiſte den Werth ſeines Sieges. Treu ſei⸗ nem verkuͤndigten Entſchluſſe, wollte er das Schloß verlaſſen, als die Mutter Brunhilden's bei Zeiten dazwiſchentrat; nachdem ſie ſich verſichert hatte, daß die junge Erbin keine gefährliche Wunde bekommen hatte, ſo dankte ſie dem Fremdling für die Lehre, welche er ihrer Tochter gegeben, die ſie, wie ſie hoffte, ſo bald nicht vergeſſen wurde. Von ihr aufgefordert zu dem, was er heimlich ſelbſt wuͤnſchte, lieh der Graf Robert ſeinen Gefühlen ein geneigtes Ohr, welche ihm im Stillen riethen, ſeine Abreiſe nicht zu beeilen. d
Er leitete ſeine Herkunft von Karl dem Großen


