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Nein, antwortete der Wäringer. Er iſt mein Be⸗ fehlshaber nach unſern Dienſtvorſchriften, er hat mir immer Zuneigung und Güte bewieſen; und ich kann ſagen, abgeſehen von den Rechten, welche ihm ſeine Stelle gibt, er hat ſich mehr gegen mich als Freund denn als Befehlshaber betragen. Indeſſen iſt er ſo gut wie ich der Diener meines Herrn; und ich be⸗ trachte den Unterſchied nicht ſo bedeutend, den ein Menſch mit einem Worte ſchaffen oder vernichten kann.
Das iſt edel geſprochen, ſagte Agelaſtes, und du haſt ſicherlich das Recht, ſelbſt mit erhobenem Haupte vor einem Menſchen einherzugehen, dem du an Muth und kriegeriſchen Kenntniſſen überlegen biſt.
Verzeiht, wenn ich die Schmeichelei, welche ihr mir zu machen glaubt, nicht annehme, weil ſie mir nicht zukommt. Der Kaiſer wählt ſeine Offiziere nach den Fähigkeiten, welche ſie haben, ihm, wie er es wünſcht, zu dienen. Es iſt wahrſcheinlich, daß ich in dieſer Hinſicht nicht ſeinen Abſichten entſprechen wuͤrde. Ich habe euch ſchon ein Mal geſagt, daß ich meinem Kai⸗ ſer Dienſte, Gehorſam und Treue ſchuldig bin, und es ſcheint mir unnütz dieſe Erörterung fortzuſetzen.
Seltſamer Menſch! rief Agelaſtes aus; kann dich denn nichts bewegen, als Dinge, die dir unbekannt ſind? Die Namen deines Kaiſers und Befehlshabers wirken nicht zauberartig auf dich; und ſelbſt der eines geliebten Gegenſtandes.
Hereward unterbrach ihn.


